Gewitter entstehen, wenn warme, feuchte Luft aufsteigt und in höheren Luftschichten abkühlt. Dabei kondensiert der Wasserdampf, Wolken bilden sich und es kommt zu starken Aufwinden. Die Bewegung von Wassertröpfchen und Eiskristallen erzeugt eine elektrische Aufladung in der Wolke – ein sogenanntes Cumulonimbus-Gewitter.
Ein typischer Blitz hat eine elektrische Spannung von etwa 100 Millionen Volt und kann eine Stromstärke von bis zu 30.000 Ampere erreichen. Das ist millionenfach höher als eine Haushaltssteckdose.
Die Temperatur im Blitzkanal kann bis zu 30.000 °C betragen – das ist etwa fünfmal heißer als die Oberfläche der Sonne. Diese extreme Hitze lässt die Luft explosionsartig ausdehnen und erzeugt den Donner.